Regeln der "Freien Systemischen Aufstellungen"

1. Alles gehört dazu - auch die folgenden Grenzen

Damit freies Aufstellen entspannt stattfinden kann, sollte jeder diese Grenzen achten.

2. Der Organisator setzt Grenzen für die Veranstaltung, Raum und sich selbst.

3. Der Aufsteller setzt Grenzen für seine Aufstellung und sich selbst.

4. Die Stellvertreter setzen Grenzen für ihre Rolle und sich selbst.

5. Die übrigen Teilnehmer setzen Grenzen für sich selbst.

Auf diese Weise kann jeder eigenverantwortlich handeln und sich im Notfall selbst schützen (kein Gruppendruck, keine "allgemeinüblichen Grenzen oder Anweisungen, sondern nur personenbezogene). Dazu besteht auch die Möglichkeit, jederzeit aus dem Raum zu gehen.

Das Hauptziel ist für alle, dass der Aufsteller in der Chefrolle bleibt (frei entscheiden darf) und dass alle Impulse und Kommentare immer mit dem Ziel ausgedrückt werden, dem Aufsteller zu helfen.


Entscheidungsrangfolgen beim "Freien Aufstellen"

für die gesamt Veranstaltung:

1. Organisator
    (sorgt für die Einhaltung der Regeln und organisiert, wer wie lange aufstellt
hat Vorrang vor
2. Teilnehmer

für die einzelne Aufstellung

1. Aufsteller
    (aufstellende Person - entscheidet frei, selbständig und eigenverantwortlich)
hat Vorrang vor
(2. evtl. Leiter - vom Aufsteller ausgewählt, wenn er/sie nicht selbst leiten möchte
     hat Vorrang vor)
3. alle übrigen Personen (Stellvertreter, beobachtende Gruppe, Organisator)